Talent & Leadership Access sectors- Family Business mit Xenia Barth

Shownotes

In dieser Folge sprechen wir mit Xenia Barth, CEO von Merz Lifecare. Sie gibt ehrliche Einblicke in ihren Karriereweg, prägende Herausforderungen und die Realität von Führung in einem Familienunternehmen, das von starken Werten geprägt ist und sich gleichzeitig neu erfinden muss. Was passiert, wenn eine CEO ein traditionsreiches Familienunternehmen durch Transformation führt – und dabei täglich zwischen Stabilität und Veränderung navigiert? Wir sprechen darüber, wie es sich anfühlt, Entscheidungen zu treffen, während man selbst noch im Lernprozess ist. Warum Führung selten eindeutig ist – und weshalb gerade im Spannungsfeld zwischen Aufbruch und Kontinuität echte Leadership‑Qualität entsteht.

Shownotes Gast: • Xenia Barth, CEO von Merz Lifecare, einem traditionsreichen Familienunternehmen, die Talententwicklung, moderne Leadership und Transformation wirkungsvoll miteinander verbindet. https://www.linkedin.com/in/xenia-barth/https://www.merz-lifecare.com/

Moderatoren: • Caroline Gellrich-van Brakel, Senior Partnerin und Head of Page Executive Deutschland, Österreich und die Niederlände. Profil: [https://www.pageexecutive.com/recruitment-expertise/consultant/caroline-gellrich-van-brakel] •Nathalie Rilling , Partner bei Page Executive Deutschland. Profil: https://www.pageexecutive.com/recruitment-expertise/consultant/nathalie-rilling, https://www.linkedin.com/in/nathalie-rilling-0a265794/

Nützliche Links: • Sie suchen die besten Führungskräfte? Kontaktieren Sie unsere Experten bei Page Executive Deutschland & Österreich: https://www.pageexecutive.com/recruitment-expertise/request-call-back und https://www.pageexecutive.com/recruitment-expertise/germany • Entdecken Sie exklusive Executive Insights, inspirierende Artikel und tiefgehende Leadership-Tipps: https://www.pageexecutive.com/recruitment-expertise/leadership-advice • Hören Sie sich vorherige Episoden an und abonnieren Sie den Podcast für weitere Leadership-Gespräche und Einblicke in die Zukunft der Arbeit: https://page-executive-podcast.podigee.io/

Transkript anzeigen

00:00:09: Ja, herzlich willkommen zur neuen Page Executive

00:00:11: Podcast-Folge

00:00:12: zum Thema Talent and Leadership.

00:00:14: Wir freuen uns heute einen Familienunternehmen aus der Life Sciences Industrie in den Fokus zu nehmen und freuen uns sehr dass du Xenia bei uns bist.

00:00:23: Xenias Bartz CEO von der Merz Live Care und freuen jetzt auf die Zeit mit dir und stelle dich gerne selber vor wer bist Du was machst Du?

00:00:33: Und was zeichnet Dich aus?

00:00:34: Ja, vielen Dank erst mal für die Einladung.

00:00:36: Freu mich mit euch beiden heute sprechen zu dürfen.

00:00:40: Wer bin ich?

00:00:41: Was mache ich?

00:00:42: Mein Titel hast du ja schon genannt.

00:00:44: Meine Firma hast du auch genannt.

00:00:46: vielleicht fange ich deshalb mit dem Privaten an.

00:00:49: Ich bin Mama von einer mittelkleinen Tochter also die sich aktuell in der dritten Klasse befindet.

00:00:55: Ich bin Hundenerin und habe zwei große Hunde zu Hause.

00:00:59: Und mit diesen drei Wesen verbringe ich sehr gerne meine Zeit.

00:01:03: Ich lebe in Baden-Württemberg, in der Nähe von Heidelberg ja und bin Betriebswirtschaftlerin.

00:01:10: Das hat mich nach einer knapp zwanzigjährigen Karriere auf den Kosten gebracht, wo ich heute bin als CEO der März Live Care.

00:01:19: Ich komme aber ursprünglich karrieretechnisch eigentlich aus großen multinationalen Unternehmen allen voran Henkel, aber auch Rackets zum Beispiel.

00:01:30: Wir freuen uns!

00:01:31: Wir haben als ersten Themenblock das Thema Talent oder Talent-Auchentwicklung.

00:01:36: Was macht für dich Talent aus?

00:01:37: Wie erkennst du echtes Talent und was unterscheidet Potenzial von Performance?

00:01:44: Wow ganz viele Fragen!

00:01:48: Was macht Talent für mich aus?

00:01:50: Ich glaube ganz viel Gestaltungswillen und Lust zu haben, Dinge zu gestalten, Dinge zubauen.

00:02:00: Es ist für mich weniger das Thema was wissen die Leute schon?

00:02:04: Welche Kenntnisse haben sie bereits?

00:02:08: da denke ich immer dass kann man den Leuten relativ schnell beibringen vor allen Dingen auch Firmen spezifische oder Sektor spezifik Informationen beibringen.

00:02:20: aber diese Grundhaltung etwas bewegen zu wollen, sich selbst weiterzuentwickeln zu wollen.

00:02:26: Eine Aufgabe ein Projekt ein Unternehmen weiterzu entwickeln oder weiterentwickelt zu wollen das macht für mich Talent aus.

00:02:33: also es ist wirklich eben diese Lust auf Gestaltung und da gehören natürlich ganz viele Komponenten dazu.

00:02:38: da gehört Neugier dazu um einfach auch neues Terrain verstehen zu wollen, verstehen zu können und sich damit anzufreunden.

00:02:47: Da gehört ganz viel Mut- und Risikobereitschaft dazu, da gehört eine gewisse Ambiguitätskompetenz dazu also einfach mit scheinbar miteinander Konkurrenz stehenden oder in konfliktstehenden Informationen, Ereignissen, Kontexten umgehen zu können.

00:03:08: die Lust Entscheidungen zu treffen Ja, und auch ein gewisses Urteilsvermögen.

00:03:14: Und das sind so ein paar Kompetenzen die für mich dann Talent ausmachen.

00:03:20: Dann wenn ich mich recht erinnere war der zweite Teil der Frage was ist denn dann der Unterschied zwischen Potential und Performance?

00:03:26: Das hat natürlich sehr viel mit diesem Talent zu tun.

00:03:31: also das Potenzial sehe ich ja in all diesen Dingen eben haben die Leute Neugier haben die Mut haben die Risiko Bereitschaft haben die Lust Entscheidungen zu treffen Verantwortung zu.

00:03:41: über Das spielt alles in diesen Potenzialstrangen rein.

00:03:45: Die Performance ist eher natürlich das, was ich weiß und kann.

00:03:51: Natürlich ist das eine von dem anderen nicht ganz klar zu trennen.

00:03:54: All diese Eigenschaften über die ich eben gesprochen habe, die tragen ja zur Performance bei aber sie zeigen auch für mich immer noch mal ganz wichtig wie viel Potential noch in der Person steckt

00:04:07: Spannend.

00:04:07: Hast du vielleicht aus deiner Karriere einen Talent, ein Beispiel?

00:04:11: Jemand der dir in den Sinn kommt, der ein ganz beeindruckendes Potenzial hatte?

00:04:15: Klar, ganz viele hab ich da im Kopf auch durchaus Leute, wo ich immer dachte, ich kann mir diese Person so gut in meinem Leadership-Team beispielsweise irgendwann vorstellen.

00:04:26: Auch wenn die vielleicht noch drei-, vier Ebenen und Promotionszyklen davon entfernt war.

00:04:31: aber wo man einfach sagt wie diese Person ... gerade vielleicht auch eben in einer niedrigen Hierarchie ihr Projekt vorantreibt.

00:04:41: Und die Stakeholder mit einbezieht und die Stakes überzeugt, dann denke ich wow Schapro Hut ab.

00:04:46: wenn da jetzt noch fünfzehn Jahre Erfahrung drauf kommen oder zehn Jahre Erfahrung darauf kommen Dann wüsste ich nicht warum diese Person nicht im Lenkungsgremium der Company sitzen sollte.

00:05:00: also Davon gibt es einige und ich glaube das sind tatsächlich diese Wow-Momente, die man teilweise in Meetings erlebt.

00:05:07: Wo man jemanden zuhört und jemanden reden sieht, redet, hört an sich denkt Yes!

00:05:13: Das ist so auf dem Punkt und das ist so gut rübergebracht.

00:05:17: Go go go!

00:05:18: Das sind dann die Momente, in denen man Talent erkennt.

00:05:21: Ja, irgendwie schon.

00:05:22: Auch ohne dass man jetzt große Kompetenz-Analysebögen durchgeht und irgendwelche Gradings macht und sagt Kompetenzeins weiß ich nicht, Gradig of Acht, Kompetens Zwei, Gradighof Sieben

00:05:32: usw.,

00:05:33: das sind einfach diese Ahammomente die man selber hat wo man einfach überzeugt ist und freudig eine Mitarbeitenden zuschaut und sich denkt Yes!

00:05:44: Das machst du richtig gut gerade.

00:05:46: Was ist denn dein persönliches Erfolgsrezept?

00:05:48: Und was

00:05:49: glaubst du, ist der Grund dafür dass Du weitergekommen

00:05:51: bist als andere mit ähnliche

00:05:53: Voraussetzungen.

00:05:54: Ich denke das es natürlich schon teilweise mit dem zu tun hat was ich vorhin gesagt habe weil ich bin ein neugieriger Mensch.

00:06:01: Ich probe gerne den Perspektivwechsel.

00:06:04: also ich hatte immer schon Interesse eigentlich auch in andere Abteilungen reinzuschnuppern die ich eben nur von der Seitenlinie aus beobachtet habe und wo ich immer dachte, Mensch was die da in dieser anderen Abteilung tun.

00:06:19: Das möchte ich irgendwie besser verstehen also diese Neugier das besser verstehen zu wollen und dann auch den Mut zu haben den Perspektivwechsel zu proben.

00:06:27: Den kann man natürlich von seinem eigenen Schreibtestud aus proben und sich einfach mal versuchen in die Schuhe eines Anderen hineinzuversetzen Aber tatsächlich auch mal dann in der Realität den Schritt zu gehen.

00:06:40: Beispielsweise war das bei mir, der Schritt vom Marketing in den Vertrieb.

00:06:44: Ich bin eigentlich bei BIRTH sozusagen eine Marketingperson und nach vielen Jahren im Marketing habe ich gesagt, ich muss einfach besser verstehen was diese Vertriebler da machen.

00:06:54: Ich hab so viel mit denen zu tun.

00:06:56: die sind so maßgeblich entscheidend Ob mein Produkt Erfolg hat oder nicht, ob es überhaupt gelistet wird beim Kunden.

00:07:02: Und ich muss diesen Perspektivwechsel proben und ich weiß noch nicht, um das zu deiner Frage zurückzubringen, dieser Schritt vom Marketing in Sales.

00:07:17: Das war definitiv ein Karrierebooster.

00:07:20: Das waren nicht im Augenblick ein Karriererbooster weil in dem Augenblick war es eine absolute Horizontalbewegung.

00:07:27: Ich habe keine Promotion mit diesem Schritt erfahren.

00:07:29: Im Gegenteil ich hab sogar an einer Person reported im Vertrieb die im Management Circle unter mir war.

00:07:38: Und das hat mich mal kurz zögern lassen, ob das jetzt der richtige Schritt ist tatsächlich karrieretechnisch?

00:07:45: Ich habe auch beispielsweise meine Visibilität damals im Management Team verloren weil ich früher alle naßlang vor dem Management Team stand und dann aber in dieser neuen Vertriebsfunktion nicht mehr.

00:07:57: Aber als mir dann ein paar Jahre später die erste Geschäftsführungsposition bei Henkel angeboten wurde wurde mir auch ganz klar gesagt, Senja wir bieten dir das an weil du beide Seiten gesehen hast und weil du diese Vertriebsstationen gemacht hast.

00:08:12: Und wenn sich jemand fragt na und wie war es denn jetzt im Vertrieb?

00:08:17: Und wars gut und warst du gut?

00:08:18: darin würde ich auch sagen Das waren super spannende Zeiten aber ist nicht mein Traumjob und Ich war da gut drin.

00:08:28: Aber da gibt's mit Sicherheit Leute die ja auch besser vertrieb machen als ich.

00:08:32: Das tut dann aber eigentlich rückblickend nichts zur Sache.

00:08:34: Also insofern war es trotzdem gut, dass ich das gemacht habe auch wenn vielleicht nicht die beste in dem Augenblick war.

00:08:40: Aber Ich hab so wahnsinnig viel gelernt und ich habe doch auch viele Marketing Kompetenzen in den Vertrieb eingebracht Und das ist nachher doch ein Win-Win für alle Seiten.

00:08:50: Es waren Win für mich, es waren Win for the company, es war ein Win Für den Vertrieb.

00:08:54: und deshalb kann ich nur alle ermuntern diesen Perspektivwechsel zu proben wie gesagt auf der einen Seite am eigenen Schreibtisch, aber eben sich auch mal wirklich vom Schreibtische weg zu bewegen von der eigenen Abteilung wegzubewegen in eine andere reinzugehen.

00:09:09: Das ist das eine.

00:09:10: der andere Aspekt, der für mich wichtig war es dass ich immer Lust auf Führung hatte.

00:09:16: also ich habe mich nie vor Führungen gescholt.

00:09:18: Ich hab danach gelecht meinen ersten Direkt-Report zu kriegen und ich war so froh, als ich endlich einen Praktikanten hatte, den ich auch mal irgendwie was sagen konnte und denen ich führen konnte.

00:09:30: Und das hat sich dann natürlich aufgebaut und jetzt sind es über drei Hundert Leute die ich führe mit einem entsprechenden Beführungsteam noch darunter.

00:09:39: aber ich glaube dass ist ganz wichtig.

00:09:43: Lust haben, führen zu wollen und das ist so schön.

00:09:46: Natürlich gibt es da auch schwierige Aspekte aber es gibt schwieriger Aspekt in jedem Job und generell im Leben also davon können wir uns eh nie frei machen.

00:09:53: Aber es gibt so viele gute Aspechte In der Führung Und dass muss ich tatsächlich wollen wenn Ich auch die Karriereleiter nach oben klärtern will.

00:10:02: Danke gibt noch viel andere.

00:10:04: eine

00:10:05: wunderschöne Überleitung die die uns gegeben hat.

00:10:08: Wir haben ja schon gesagt aus talent wird irgendwann auch leadership Und jetzt ist Merz Live Care auch in der Transformationsphase gewesen.

00:10:16: Da ist es natürlich für uns spannend, was bedeutet für dich Leadership in deiner Branche aber vielleicht auch gerade in dieser Zeit des Wandels, indem ihr euch befindet?

00:10:26: Ja und da lerne ich auch wöchentlich dazu.

00:10:30: Ich glaube wenn ich vorhin gesagt habe das ist wichtig führen zu wollen muss man auch dabei bedenken, dass das nichts ist was man einmal lernt und dann ein gewisses Niveau erreicht hat und sagt so jetzt kann ich führen.

00:10:44: Und jetzt off I go bis zu meiner Verrentung.

00:10:49: jetzt weiß ich wie es geht und jetzt mache ich das.

00:10:51: sondern zu führen erfordert immer wieder Antassung weil eben sich der Kontext ändert Die Mitarbeitenden ändern, es kommen neue Generationen rein die anders geführt werden wollen und eben der Business Kontext verlangt nach anderen Führungskompetenzen.

00:11:09: Jetzt hattest du die Transformation angesprochen durch die Merz Live Care geht und die ja maßgeblich von einer Akquisition und Integration geprägt ist.

00:11:19: Zum Jahresbeginn, im Jahr zweitausendfünfundzwanzig das Unternehmen Winster Medical übernommen.

00:11:26: Das ist ein Konkurrenzunternehmen von uns war und quasi dieselbe Größe hatte wie wir selbst.

00:11:32: Das heißt, wir haben uns durch diesen Merger mit der Winstermedical jetzt verdoppelt Und da sind wir jetzt natürlich seit fast eineinhalb Jahren massiv in Integrations- und dadurch auch Transformationsprozess.

00:11:47: Das verlangt mir als CEO wieder eine andere Art der Führung, aber ich glaube das ganz Wichtige ist Kommunikation und Kommunikations.

00:11:59: Wie gesagt auch was man sich lernen musste noch mal.

00:12:01: Mir war immer klar dass Kommunikion natürlich wichtig ist als Führungs-Element und vor allen Dingen in der Rolle einer CEO.

00:12:09: Aber trotzdem habe manchmal wieder unterschätzt, wenn meine Mitarbeitenden zu mir gekommen sind und gesagt haben Mensch da herrschen noch die und die Fragezeichen in der Organisation.

00:12:22: Und hier kommen wieder Zweifel hoch und da wissen die Leute noch nicht so ganz genau.

00:12:26: und kannst du dazu nochmal was sagen, Xenia?

00:12:28: Und ich mir manchmal dachte habe ich doch schon dreimal etwas zugesagt.

00:12:33: also das ist doch alles bekannt eigentlich.

00:12:36: warum sind denn da jetzt immer noch Zweifeln habe dann auch schnell eingelenkt und gesagt, okay ich verstehe das ist jetzt egal ob ich das schon dreimal gesagt hat oder nicht.

00:12:46: Dann muss ich es halt noch ein viertes Mal sagen und noch ein fünftes mal sagen und vielleicht auch einfach auf unterschiedliche Arten und Weisen sagen jeden Menschen erreicht man anders.

00:12:55: Jeden Moment erreicht man auch in einem anderen Moment über ein anderes Vehikel.

00:13:00: bei dem einen ist es irgendwie die Speech im Townhall Bei dem nächsten ist es eine E-Mail Kommunikation Beim dritten ist es die Kommunikation auf dem Flur.

00:13:08: Die Leute sind ja auch zu unterschiedlichen Zeitpunkten unterschiedlich rezeptiv für Botschaften, die kriegen natürlich in so einer Transformation massiv viele Botschaft und müssen sie für sich filtern.

00:13:20: Und wenn ich halt zehn Botschaftenkriege, dann filterre vielleicht auch die sieben relevantesten für mich raus und die anderen drei verschwinden irgendwo im Orbit für diesen speziellen Mitarbeitenden dann wiederholt werden müssen.

00:13:36: Und so funktioniert eben diese Sendungs- und Empfängerthematik in der Kommunikation bei jedem anders, und deshalb ist das glaube ich ganz wichtig, dass man wahnsinnig viel Wert auf Kommunikationslekt in der Führung durch die Transformation.

00:13:52: Das andere was auch vorhin schon angesprochen hatte, diese Ambiguitätskompetenz wird noch mehr und die wird mir jetzt erst auch so richtig bewusst.

00:14:07: Also natürlich ist mir bewusst, dass ich nie Entscheidungen in einem komplett sicheren Kontext und ein eindeutigen Kontext treffe aber das dass der Kontext so zerrissen sein kann, wie er jetzt teilweise in der Transformation ist.

00:14:24: Das ist mir jetzt auch erst richtig klar geworden worden.

00:14:27: also beispielsweise auf der einen Seite sind wir schon ein Unternehmen oder wollen eine sein aber in vielen Aspekten sind wir immer noch zwei Unternehmen.

00:14:36: Wie gehe ich damit um?

00:14:37: Ein Unternehmen versus zwei Unternehmen?

00:14:39: Auf der einen seite habe ich klare Ziele Und täglich kommen aber neue Herausforderungen hoch, die diese Ziele wieder in Frage stellen oder nicht die Ziele infrage stellen sondern den Weg zu den zielen infrage Stellen so muss ich es formulieren.

00:14:54: Auf der einen Seite wollen wir Tempo machen in der Integration auf der anderen Seite wollen für Stabilität sorgen.

00:15:00: auf der einen seite wollen wir den Mitarbeiter Orientierung geben und gleichzeitig ihnen aber auch abverlangen offen zu bleiben für das was da einfach noch kommen mag.

00:15:12: Und wir entscheiden viele Dinge, wir müssen viele Dinge entscheiden während wir eigentlich noch dabei sind die Dinge zu lernen.

00:15:19: Das ist diese Zerrissenheit, die da mitkommt und da braucht es eben ein bisschen Mut und Selbstvertrauen und Gestaltungswillen um dadurch zu gehen.

00:15:30: ich kann das nicht perfekt machen.

00:15:32: Ich kann mich auf den perfekten Moment warten für jede einzelne Entscheidung.

00:15:36: Ich muss mit dieser Ambiguität umgehen können und ich muss dann irgendwann für mich die Entscheidungen treffen.

00:15:40: Jetzt ist der richtige Moment genau den Schritt zu machen.

00:15:44: Und off we go, dann stellen wir das auch nicht mehr in Frage und dann gehen wir nach vorne.

00:15:48: aber das ist leichter gesagt als getan.

00:15:51: Spannend!

00:15:53: Wisstest du dann aus Führungskraft in Zeiten von diese Chains sicher dass dein Team dir vertraut?

00:15:58: Wie machst du das?

00:16:00: Es mir natürlich ganz wichtig, dass mein Team ja vertraute Auch da.

00:16:04: ich glaube die authentische Kommunikation ist wichtig Nicht eine aufgesetzte CEO-Kommunikation.

00:16:11: Man darf ruhig auch mal sagen, wenn man etwas nicht weiß.

00:16:16: Auch das schafft Vertrauen weil das ein Beweis dafür ist dass ehrlich gesprochen wird und dann nehmen einem die Leute im Zweifelsfall eben alle Kommunikation als ehrlich ab was sie auch ist und was sie sein sollte und sein muss.

00:16:34: aber die Fragen bestehen natürlich immer in der Belegschaft.

00:16:36: wird uns wirklich alles erzählt?

00:16:38: Wir haben es teilweise auch gerade in Bezug auf Restrukturierungsmaßnahmen, das sind natürlich die Maßnahmen, die den Leuten am wichtigsten sind.

00:16:48: Wo am meisten Zweifel geschürt werden, wo am meisten Misstrauen auch entstehen kann.

00:16:53: und wir wissen alle wie schwierig restrukturierungsprozesse sind weil sie einfach komplex sind arbeitsrechtlicher Natur Wie die Betriebsräte eben einbezogen werden müssen zu welchem Zeitpunkt Sie einbeziehen werden müssen was ich eben dann auch noch gar nicht an die Mannschaft kommunizieren kann, weil es eben noch gar nichts von Betriebsrat verabschiedet ist beispielsweise und so weiter und sofort.

00:17:16: Das heißt das sind dann auch die Momente wo ich oft selbst gezweifelt habe und gesagt ja ich würde gerne eigentlich schon so viel erzählen aber ich darf doch gar nicht so viele zählen.

00:17:25: wir sind einfach mit einem arbeitsrechtlichen Prozess und wir müssen diese Prozesse auch einhalten.

00:17:30: Und das war dann der Moment wo vor die Mannschaft gestellt haben, by the way gemeinsam auch mit den Betriebsrateln gesagt haben Leute es ist nicht so als wollen wir euch im Dunkeln halten.

00:17:45: Es ist nicht sowas wollten wir etwas verheimlichen für euch.

00:17:48: aber wir erklären euch jetzt nochmal den Prozess durch den wir gerade gehen durch den arbeitsrechtlichem Prozess und wir geben euch einen Ausblick wann wir euch denn mehr sagen können.

00:17:57: und ich glaube so eine Ehrlichkeit hilft dann manchmal Als einfach nur sich zurückzuziehen und irgendeine Waage Aussage zu treffen, um zu sagen ja das haben wir alles im Griff.

00:18:10: Und es kommt irgendwann mal.

00:18:11: Sondern tatsächlich auch mal zu zeigen wo stehen wir?

00:18:15: Was dürfen wir und was dürfen wir nicht?

00:18:17: Wo stehen wir und wo stehen?

00:18:19: ich glaube dass schürt letztendlich Vertrauen.

00:18:23: Definitiv sicherlich diese Transparenz in diesen Zeiten Ja.

00:18:26: Jetzt hast du es gerade schon angesprochen, auch Führung bedeutet Herausforderungen?

00:18:32: Was sind deine größten Herausforderungen gewesen?

00:18:36: nicht jetzt in Kürze vielleicht auch auf deine ganze Karriere rückblickend

00:18:39: also die Herausforderung klar in dieser Transformation das was ich im Grunde beschrieben hatte diese Aufspruchstimmung zu erzeugen und gleichzeitig irgendwie Ruhe zu bewahren.

00:18:49: ja also auch da die Ambiguität eine Firma aufzubauen umzubauen ohne Tagesgeschäft zu gefährden Das ist aktuell meine größte Herausforderung und vor allen Dingen, was ihr schon an deutet durch eure Fragen dabei das Team mitzunehmen.

00:19:03: Die Leute mitzunemen.

00:19:05: Das Problem sind für mich weniger die Systeme.

00:19:08: Jetzt werden wahrscheinlich meine Leute sagen, die sich um die Systemintegration kümmern.

00:19:12: Ja ja, das ist aber trotzdem ein Haufen Arbeit und sehr diffiziel und sehr komplex.

00:19:19: Aber für mich persönlich ist es eben, ja die Systeme werden bei irgendwann umstellen.

00:19:24: By the way wir haben sie jetzt auch alle umgestellt.

00:19:26: Die Prozesse sind dann schon wieder etwas komplexer aber tatsächlich eben die Menschen auf allen Ebenen mit zu nehmen und alle sicher durch die Change Curve zu führen.

00:19:35: das sind so die aktuellen Herausforderungen.

00:19:38: aber es gab natürlich etliche Herausforderung in meiner Karriere die auch viel mit immer mal wieder mit wirtschaftlichen Niederlagen, um es jetzt mal so zu formulieren zu tun hatten.

00:19:48: Da brechen irgendwelche Marktanteile zusammen und da hat irgendeine neue Produkteinführung nicht funktioniert.

00:19:54: Da ist uns irgendein Finanz-KPI außer Kontrolle geraten.

00:20:00: Da gab's viel.

00:20:00: aber das sind ... Ich liebe solche Herausforderungen also das ist ja Teil meines Jobs Und das sind Sachprobleme die sich alle immer mit Gestaltungswillen und Mut und Neugier.

00:20:13: Und so weiter, alles was ich vorher gesagt hat die lassen sich alle lösen.

00:20:17: das macht immer Spaß.

00:20:19: Glaubt die schwierigsten Herausforderungen die die dann keinen Spaß machen sind Probleme die an dein eigenes Wertesystem herangehen wo man dann plötzlich sich in Situation wieder findet wo man sagt oh Das kann ich jetzt aber sogar nicht mit mir selbst vereinbaren.

00:20:34: also mal abgesehen davon, dass wir hier gerade ein fachliches Thema haben und ein faches Problem haben.

00:20:39: Wir werden es lösen aber einen Wertekonflikt das gehört mit Sicherheit zu meinen vielleicht noch zu den größten Herausforderungen.

00:20:48: Und by the way Das war auch eigentlich der Grund warum ich mein ersten und ganz tollen Arbeitgeber Hänkel nach zwanzig Jahren verlassen habe weil's dann nicht mit Henkel als Firma Aber eben mit einer vorgesetzten damals dann zu einem massiven werte Clash gekommen ist, wo ich dann eben für mich auch mal entscheiden musste.

00:21:09: Will ich diese Herausforderung durchstehen oder gibt es eben auch Herausforderungen?

00:21:13: Wo man manchmal andere Konsequenzen zieht und dann sagt nee, ich will das jetzt gar nicht durchkämpfen.

00:21:18: Das passt jetzt nicht mehr zu mir.

00:21:20: und dann trennen sich die Wege und dann sucht man sich was Neues.

00:21:23: Auch wieder eine Herausforderung aber die kann man dann wieder gestalten

00:21:27: Gerade wenn man nicht dahinter steht und ist in der führenden Rolle, dann ist man auch irgendwann nicht mehr authentisch.

00:21:33: Absolut!

00:21:34: Das war eigentlich so der Punkt gewesen.

00:21:36: Wenn man vor seinem eigenen Team das Gefühl hat, das Gesicht zu verlieren, wo ich denke wie soll ich mich denn jetzt mit dieser Botschaft vor meinen Teams stellen?

00:21:45: Das kann ich denen überhaupt nicht vermitteln.

00:21:46: Das will ich denen gar nicht verbindeln.

00:21:50: Momente dann auch mal in so einer Karriere und das ist fein, dass man an solche schwierigen Momente kommt.

00:21:55: Das gehört dazu.

00:21:56: Sollte niemand vor Angst haben und sich niemand vorschäuen oder sich ins Boxhorn jagen lassen.

00:22:00: Prat of Life!

00:22:02: Fällst du diese Entscheidungen allein?

00:22:05: Oder hast Du einen Mentor Coach der dich dann besonders in so Situationen unterstützt hat?

00:22:11: Wie gehst Du davor?

00:22:12: Ich bespreche das sehr gerne mit me myself and I. selbst sufficient.

00:22:22: Auch Teil meines Wertesystems, ehrlich gesagt unabhängig zu sein, selbstständig zu seien also im Sinne von auf eigenen Füßen zu stehen ist mir immer schon ganz wichtig gewesen und ich mache sowas tatsächlich sehr viel mit mir selbst aus.

00:22:39: Ich versuche dann den Raum zu nehmen, zu denken, zu reflektieren was auch immer das ist.

00:22:46: für mich ist es oft rausgehend in die Natur mit meine Hunde schnappen Ein, zwei Stunden durch den Wald ziehen und mit mir selbst an solche Dinge sozusagen auszubealdovern.

00:22:55: Und der Faktor Zeit kommt dazu.

00:22:58: also manchmal denkt man über Dinger nach und versucht die Lösung zu finden und findet sie nicht mit sich selbst alleine.

00:23:05: Und dann habe ich aber auch meistens die Ruhe, die einfach nochmal zwei drei Tage oder je nach Thema auch mal zwei drei Wochen ruhen zu lassen und zu sagen, ich komme jetzt gerade nicht weiter.

00:23:16: Ich weiß noch nicht genau und hab dann festgestellt, dass es meistens in den nächsten paar Tagen oder ein paar Wochen irgendwelche Eingebungen von irgendwoher gibt.

00:23:28: Die einem helfen dieses Problem zu lösen.

00:23:30: Also ich bin tatsächlich niemand der Probleme sei's Business-Natur-, Privaternatur oder sonst was groß mit anderen durchkaut.

00:23:40: Spannender Aspekt!

00:23:41: Danke dir dafür.

00:23:42: Welcher Rückschlag hat dich am meisten geprägt und wie hat er deine ... A zu führen bzw.

00:23:48: deine Arbeitsweise verändert?

00:23:50: Von dem einen Rückschlag habe ich ja schon gesprochen, also dieser Weggang von Henkel das war natürlich ein Rückschlag.

00:23:57: erstmal beziehungsweise der Rückschlag war nicht unbedingt der Weggang sondern der Rück Schlag war dieser Wertekonflikt.

00:24:04: Das habe ich schon als Rückschlag empfunden und hab im Endeffekt dann die Flucht nach vorne angetreten.

00:24:10: Ich habe damals gesagt Offensichtlich kommen wir beide nicht miteinander klar.

00:24:15: Du kommst nicht mit mir klar, ich komme nicht mit dir

00:24:17: klar.".

00:24:19: Ich bin jetzt seit zwanzig Jahren in der Firma, mach mir ein Angebot und dann bin ich weg!

00:24:24: Und ich glaube diese, in gewisser Weise diese Flucht nach vorne oder anders formuliert wenn man das Wort Flucht nicht verwenden möchte hat immer so einen negativen Beiklang.

00:24:34: dieser Klassische Spruch nur sprechenden Menschen kann geholfen werden.

00:24:38: Also einfach aussprechen was gerade nicht läuft, so gehe ich durchaus auch mit Rückschlägen in meiner Karriere um.

00:24:45: also beispielsweise hatte vorhin ja auch erwähnt dass ich vom Marketing in Vertrieb gewechselt bin und da hat sich zwischendurch auch gedacht oh Mann Auf der einen Seite habe ich das selbst initiiert diesen Schritt.

00:24:56: Als ich dann dort im Vertrieb saß, kam mir aber immer mal wieder der Gedanke ist dass jetzt eigentlich ein Rückschlag in meiner Karriere Ich verliere die Visibilität im Management Team.

00:25:05: Dann gab es noch gleichzeitig ein Geschäftsführungswechsel wo jemand von externen in die Geschäftsführung reingekommen ist und ich dachte Die Person kennt mich ja gar nicht mehr.

00:25:15: Also die weiß ja gar nicht, dass ich aus dem Marketing komme.

00:25:18: Die weiß eigentlich gar nicht das ich hier gerade auf einem Karriere Pfad war.

00:25:21: Die weiss eigentlich gar nichts, dass sich nur im Vertrieb sitzen und den Perspektivwechsel zu proben.

00:25:25: für diese Person bin ich einfach ein Kier-Count Manager im Organigramm.

00:25:30: Und das war so der Moment wo ich dachte oh Mensch habe ich mich jetzt gerade hier irgendwie so ein bisschen ins Abseits manövriert und hab dann da aber auch kommunikativ quasi die Flucht nach vorne angetreten und bin zum Geschäftsführer hingegangen zu dem neuen und gesagt, by the way du hast zwar hier ein paar hundert Mitarbeiter aber ich würde mich gerne mal vorspielen.

00:25:47: Ich bin Xenia Bart und ich würde gerne mit ihr Mittagessen gehen und erzählen wer ich eigentlich bin abgesehen von dem Kästchen im Organigramm wo halt mein Name drin steht.

00:25:57: Und das hat super funktioniert!

00:25:59: Ich hatte auch als ich von Henkel zu Record gewechselt bin mal kurzzeitig so eine Art Ich benutze das Wort selbst für mich gar nicht so sehr, aber eben diese zweifelnde Momente oder wo man die Momente, wo man denkt, ah Mist hier irgendwie was irgendwas läuft gerade nicht so gut.

00:26:17: Das war eigentlich geprägt durch ein Kultur-Clash sozusagen zwischen Henkel und Racket Die Art wie man kommuniziert, die Art wie Man sich in Meetings verhält.

00:26:25: Und auch da habe ich die Flucht nach vorne angetreten und damals mit meinem Vorgesetzten gesprochen.

00:26:31: Und gesagt, also ich beobachte Folgendes Verhalten in dieser Firma.

00:26:35: das entspricht eigentlich nicht meinem eigenen Verhalten.

00:26:38: wenn du willst spiele ich das Spiel mit aber würde ich ungern tun und Ich würde mich gerne so und so positionieren.

00:26:47: ist das für dich in Ordnung.

00:26:48: Und auch das war ein tolles Gespräch, wo der sagte Mensch, dass ja interessant was du wie Du uns siehst, wie Du unsere Kultur wahrnimmst.

00:26:57: Ich verstehe was Du meinst, ich verstehe wo Du hinwälzig sehn.

00:27:00: Alles klar macht das so.

00:27:02: Das heißt eben dieses Dinge ansprechen und dann dadurch auch wieder die Gestaltung zu übernehmen.

00:27:08: Ich komme immer wieder eigentlich zurück zur Gestaltung.

00:27:11: also nicht irgendwas passiv hinzunehmen und zu sagen, oh das ist jetzt so.

00:27:15: Sondern zu sagen ja, dass mag jetzt so sein aber was kann ich denn in dem Kontext noch bewirken?

00:27:22: Und dann wird man schon sehen ob man das bewirten kann.

00:27:25: Wenn nicht, dann ist die Gestaltung den Exit zu wählen beispielsweise.

00:27:29: auch das ist Gestaltung.

00:27:31: Kann ich nur jedem ans Herz legen!

00:27:34: Das hat ihr gerade der Gedanke viel mit dem Thema Sichtbarkeit zu tun Sichtbarkeit im Leadership.

00:27:40: Wie hängt das für dich zusammen?

00:27:42: Das wäre jetzt noch eine Frage.

00:27:43: Präzisier mir die nochmal, Natalie!

00:27:45: Dass ja viel davon gesprochen wird, dass Sichtbarheit entscheidend ist für Leadership.

00:27:50: um weiterzukommen und du hast gerade gesagt, du hast dich vorgestellt und gesagt ich bin Xenia Bart.

00:27:55: Ist das ein Erfolgsrezept auch gewesen, dass Du sichtbar warst?

00:27:59: Auf jeden Fall auf jeden Fall also der Mut zur Sichtbarigkeit ist wichtig in der Karriereentwicklung.

00:28:06: zu Deiner Eingangsfrage.

00:28:08: Was sind die?

00:28:08: Warum hast du Karriere gemacht, wo vielleicht andere auch keine Karrieren gemacht haben oder nicht?

00:28:14: so weit die Karriero gemacht haben gehört Sichtbarkeit mit Sicherheit dazu.

00:28:18: und dass auch das halt wieder.

00:28:19: was mit Mut zu tun will ich mich da vorne hinstellen.

00:28:22: es hat etwas mit ganz angefangen mit den Basics von Presentation Skills.

00:28:28: Ganz ehrlich Das ist der erste Schritt Richtung Sichtbarkeitspräsentationsskills vor Leuten sprechen zu können den Mut zu haben Erst mal vor einer kleinen Gruppe von Leuten zu sprechen, sechs Leute, acht Leute.

00:28:40: Inzwischen darf ich, muss sich vor vierhundert Leuten auf der Bühne stehen und das ist natürlich mehr ja nicht in die Wiege gelegt worden.

00:28:49: Das habe ich auch gelernt.

00:28:51: aber diese Sichtbarkeit ist schon wichtig, sich da nicht zu verstecken, auch durchaus mal zu sagen, darf ich das präsentieren?

00:29:01: Viel.

00:29:02: gerade in großen Firmen wird dann immer viel Die Hierarchie hochgereicht, die untere Ebene macht die Präsentation und die obere Ebne präsentiert es dann.

00:29:11: Sondern auch mal zu sagen, nee ich möchte da selber gerne rein oder jetzt aus meiner Perspektive eine Firmenkultur zu schaffen wo eben diese Sichtbarkeit gewährleistet werden kann, wo man sagen kann ja also darfst ruhig auch aus einer niedrigeren Ebene bei uns ins Management Team kommen und deine Themen da präsentieren.

00:29:29: Und dadurch Sichtbarkeit zu erlangen, wir versuchen das zu forcieren.

00:29:33: Das fällt einem vor allen Dingen auf wenn es nachher um Promotion-Debatten geht wo man sagt okay sollte die und die Person ja in den nächsten Ebenen promoted werden.

00:29:42: und wenn ich dann da sitze und sage ich weiß gar nicht von wem wir das sprechen also diese Ich weiß nicht, ich kann da jetzt nichts zu sagen.

00:29:50: Weil ich habe überhaupt gar kein Bild vor Augen.

00:29:52: Diese Sichtbarkeit ist natürlich total wichtig und das auch den Mut zu haben, dass zu machen, das einzufordern und ja eine Unternehmenskultur von meiner Perspektive zu schaffen die das dann auch erlaubt.

00:30:06: Und es ist wahrscheinlich auch

00:30:07: für

00:30:08: das Tischenmanagement Teil der Aufgabe dein Team sichtbar zu machen?

00:30:12: Absolut!

00:30:13: Die müssen sich genau überlegen wenn sie wenn sie sichtbar machen wollen, wenn Sie die Bühne geben wollen.

00:30:19: Und wo Sie Talent sehen?

00:30:21: Was motiviert dich immer weiter zu machen und immer wieder den neuen Weg und die neue Gestaltung anzunehmen oder das Neue gestalten?

00:30:31: Tatsächlich das Interesse an Bewegung.

00:30:35: Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen komisch aber ich Ich bin tatsächlich eher ein Mensch, ich liebe Bewegung und ich mag Stillstand nicht so gerne.

00:30:47: Wenn ich anfange etwas zu verwalten dann fange ich an mich selber zu langweilen und dann verliere ich das Interesse.

00:30:55: Ich fand schon in der Schule nichts langweiliger als mir meine eigenen Arbeiten durchzulesen bevor ich die abgebe war nicht grauenhaft.

00:31:04: Ich habe das nie getan, ich hab angefangen weil es immer hieß, ah du musst dir das nochmal durchlesen, du musst noch mal Korrektur lesen ob das alles richtig ist und vor allen Dingen weil ich immer schnell fertig war und immer noch Zeit am Ende hatte.

00:31:16: und dann habe ich angefangen meinen eigenen Kram zu lesen und dachte oh Gott!

00:31:19: Das will... Nicht dass es schlecht war was entlangweilte mich einfach.

00:31:25: und dann hab' ich gesagt okay Mutze Lücke ich packt das Ding jetzt zusammen und leg's vorne auf ein Lehrerpult.

00:31:31: Das ist so ein bisschen in mir drin, dass ich diesen Status quo nochmal durchzukauen und was wir sich schon siebzehnmal gemacht haben noch ein achtzehntes Mal zu machen.

00:31:42: Das ist für mich dann keine Energiequelle mehr.

00:31:46: Für andere Leute mag das eine Energiequelle sein aber für mich nicht und deshalb suche ich die Bewegung und suche das Neue und such auch immer wieder diese Herausforderungen.

00:31:56: Mir geht es eigentlich gar nicht so sehr um den Titel oder um das Geld.

00:32:03: Oder sind wir natürlich auch alles gerne mit?

00:32:05: Ich möchte jetzt nicht hier erscheinen, so wie es ist, als wäre das alles egal.

00:32:09: Nein!

00:32:09: Das ist natürlich auch schön und gut zu haben aber vor allen Dingen selbst damit zu wachsen weil man einfach immer wieder was Neues kennenlernt.

00:32:20: ich finde diese Bereiche in dem ich arbeite oder die Bereiche auch in denen ich gearbeitet habe so spannend Insights über Branchen zu erfahren, die man vorher nur von außen gesehen hat.

00:32:33: Das ist mega spannend und das treibt mich an.

00:32:36: Wie treffst du Entscheidungen?

00:32:38: eher bewusst

00:32:39: oder intuitiv?

00:32:40: Ich bin schon ein Analytiker also durchaus bewusst.

00:32:46: aber Die viel angesprochene Ambiguität hält einen manchmal davon ab eine Entscheidung Nur auf Fakten basieren zu können und auf Analytik basieren.

00:33:01: Da verlasse ich mich in der Tat schon auch auf mein Bauchgefühl, aber nie ganz spontan.

00:33:08: Also ich bin niemanden, der das Bauch-Gefühl entwickelt und in dem Moment sozusagen die Entscheidung raus plärt.

00:33:17: Ich bin dann eher jemand, der dieses Bauch gefühlt entwickelt für sich abspeichert oder registriert.

00:33:23: Manchmal mache ich mir tatsächlich eine kleine Notiz Okay, mein Bauch sagt grad A statt B. Ich hab eigentlich noch nicht so wirklich die Rationale dafür aber rein faktisch sind beide Optionen vielleicht gleichwertig oder gleich kompliziert, gleich risikobehaftet, gleich whatever.

00:33:42: Aber mein Bauchtgefühl sagt mir A und dann mache ich mir so eine kleine Notiz Und dann nehme mich mir nochmal die Zeit von der ich vorhin gesprochen habe, ne?

00:33:50: Vielleicht nur ein paar Stunden, vielleicht ein paar Tage, vielleicht einen paar Wochen je nachdem um was für eine Entscheidung es sich handelt und wie viel Zeit um das noch mal sacken zu lassen.

00:33:58: Und wenn ich in dieser Zeit immer wieder zu dem Punkt zurück komme, intuitiv zurückkomme zu sagen, eigentlich ist es A, es ist A, dann gehe ich auch auf

00:34:10: A."

00:34:10: Dann ist es ein bewussterinitiver A!

00:34:15: In gewisser Weise schon.

00:34:16: Also ich brauche immer die Faktenlage und auch das Bauchgefühl aber ich nehme mir dann die Zeit dafür dieses Bauch gefühlt tatsächlich reifen zu lassen Und dann vielleicht tatsächlich noch mal mit anderen zu sparen.

00:34:27: Ich habe jetzt vorhin gesagt, ich bin sehr me-myself and I in vielen Entscheidungen aber das ist ja nicht in allen Entscheidungen also viele gerade Firmenentscheidung.

00:34:35: Ich hab hier ein Gremium.

00:34:36: Ich bin ja keine allein Herrscherin.

00:34:40: Das heißt da wird natürlich ganz viel besprochen im Gremiam und da lade ich alle Stakeholder ein und klopft es ab.

00:34:50: dieses sehr selbstbezogene betrifft dann eher Entscheidungen, die mich persönlich betreffen.

00:34:56: Ja, ja.

00:34:58: Gibt es eine Überzeugung, die du heute hast, die vor zehn Jahren oder als du eine jüngere Führungskraft warst niemals geteilt hättest?

00:35:07: Ich weiß nicht ob ich eine habe, die ich vor zehn Jahre auch schon hatte aber nicht geteilte, ein sehr offener und ehrlicher Mensch bin, sozusagen.

00:35:18: Also wenn ich eine Überzeugung hatte dann würde ich sie auch teilen.

00:35:20: aber tatsächlich haben sich meine Überzeugungen im Laufe der Jahre auch ein bisschen gewandelt und für mich stehen da gerade zwei Aspekte im Vordergrund haben jetzt beide nichts mit Führung zu tun aber ich wende sie trotzdem hier mal an.

00:35:34: das eines ist das Thema Nachhaltigkeit und ich glaube dass es tatsächlich gesellschaftlich geprägt.

00:35:38: natürlich zu Beginn meiner Karriere habe ich nach Nachhaltigkeiten nicht gekräht Und das bedeutet nicht, dass ich nicht immer schon naturverbunden war und mir eine saubere und tolle Umwelt gewünscht habe usw.

00:35:53: Ich bin auch irgendwie in der sauren Regenzeit und internobil aufgewachsen

00:35:57: usw.,

00:35:58: also ich sag mal externe Trigger hätte es genug gegeben aber trotzdem hat sich das eigentlich nicht wirklich in meinem Kopf manifestiert gehabt was ich als Unternehmerin oder als Betriebswirtschaftlerin in einem produzierenden Unternehmen arbeiten egal in welcher Position was ich da eigentlich tue und wie ich das auch beeinflussen kann.

00:36:15: Also, ich glaube dieser Gedanke hat sich in mir sehr stark gewandelt.

00:36:19: diese Überzeugung dass wir viel mehr aktive die Nachhaltigkeit tun müssen und der andere Gedankel der mir in den letzten zehn Jahren doch vermehrt gekommen ist inwieweit eigentlich unser kapitalistisches System das wirklich dauerhaft oder auf dauerhaftem Wachstum fußt, inwieweit das neu gedacht werden muss.

00:36:47: Und ich habe die Antwort nicht dazu und es wirkt komisch aus dem Mund einer CEO- und Betriebswirtschaftlerin zu hören, die sich fragt ist das kapitalistische System so wie es jetzt über Jahrzehnte existierte?

00:37:01: Ist das noch das was wir brauchen und was uns nach vorne bringt?

00:37:05: denn dieses System lehrt wenn irgendwas nicht wächst, dann ist es negativ.

00:37:11: Stagnation ist schlecht, Rückgang erst recht.

00:37:15: Gleichzeitig wissen wir aber das Wachstum kann ja nur über Volumen oder Preis kommen.

00:37:20: so die Preisspirale ist endlich da beklagen wir uns auch auf der anderen Seite und die Preise steigen an und die Inflation usw.

00:37:27: Also kann ich nicht absurdum treiben.

00:37:30: und die Volumenspirale kann ich eigentlich auch nicht absurd um betreiben weil Die Ressourcen einfach endlich sind und der Platz endlich ist.

00:37:38: Das heißt, da denke ich noch so ein bisschen mit mir selbst rum aber die Überzeugung zu sagen, ach dieses sehr Kapitalmarkt getriebene System ist das das Richtige?

00:37:53: Das würde ich zu bezweifeln wagen.

00:37:57: Okay, spannend noch einen kleinen Exkurs in die Gedanken.

00:38:01: gab es in der Karriere Ein Moment, in dem du fast alles hingeschmissen hättest.

00:38:05: Aber du es dann nicht getan hast?

00:38:08: Es gab ein paar, glaube ich.

00:38:10: Aber ähnlich wie vorhin mal geschildert sind das eher Sachen ... Ach die waren kurzfristiger Natur.

00:38:16: Die waren sehr sachbezogen und da ist dann irgendein Projekt in die Hose gegangen.

00:38:21: Ich weiß noch genau, ich habe bei Henkel lange an einem Projekt gearbeitet.

00:38:28: Hab da viel Zeit reingesteckt viel Energie reingesteckt und habe es dann im Vorstand vorgestellt, bin massiv abgewatzt worden in dem Augenblick.

00:38:41: Und das ist natürlich so ein Moment wo man denkt ich könnte mich alle mal ich hab keinen Bock mehr.

00:38:51: nach all der Arbeit war das auch vom Stil her eine sehr unerquickende Präsentation oder Meeting, wo man also wirklich quasi gebeutelt rausgekommen ist.

00:39:04: Und das Gefühl hatte irgendwie einem es gerade gesagt worden ... Das war der größte Schrott den man da präsentiert hat und man wäre der schlechteste Manager in der Welt.

00:39:13: Das sind dann die Momente, wo ich natürlich gerne mal alles hingeschmissen hätte aber das hat immer nur kurz angehalten.

00:39:21: Also lasst das meine Nacht gewesen sein.

00:39:23: Das hat weniger, also selten mehr als ein paar Tage angehalten.

00:39:27: und dann sind auch immer wieder die Momente gewesen wo ich mir dann selbst gesagt habe nächstes Jahr jetzt mal ganz ruhig also du wirst dafür bezahlt ja erstes Mal Und da gehste es halt einfach in die zweite Runde und das mag zwar jetzt ein unerfreuliches Meeting gewesen sein Aber du bist trotzdem kein schlechter Manager.

00:39:48: Was du alles schon erreicht hast, die Karriere, die du bereits gemacht hast bis zu diesem Zeitpunkt, das deutet alles darauf hin dass jetzt also nicht ein Projekt plötzlich mein Schicksal hier besiegelt und ich glaube diese Momente sind wichtig um Resilienz aufzubauen.

00:40:04: Also ich glaube wenn jemand von sich behauptet er hätte noch nie Momente gehabt in denen man am liebsten alles hingeschmissen hätte dann ist es vielleicht auch Eine Lücke im Lebenslauf, eine Lücke in der Erfahrung.

00:40:17: Ich glaube das ist ganz wichtig dass man diese ... Das durchlebt und dadurch Selbstvertrauen aufbaut Resilienzmechanismen für sich entwickelt die Vereine selbst funktionieren.

00:40:29: Und schwierige Momente übersteht.

00:40:31: Danke.

00:40:32: Genau!

00:40:33: Welche Fähigkeiten werden in den Jahren im Jahr- und Jahrzehnt?

00:40:36: Inwieweit wird KI deinen Alltag beeinflussen?

00:40:40: Oh Gott wenn ich das wüsste.

00:40:44: KI ist eine wahnsinnige, in gewisser Weise eine wahnsinnige Blackbox für mich.

00:40:49: Ich finde es toll was man da alles machen kann.

00:40:50: ich find's gleichzeitig auch wahnsinnig erschreckend teilweise und ich bin noch nicht so ganz sicher wo uns das hintreibt als Menschheit sozusagen.

00:41:00: trotzdem ist das natürlich sehr sehr spannend das unternehmerisch mit zu verfolgen und sich zu überlegen Was kann die KI im Unternehmen tun?

00:41:09: Aber ich glaube, was an Fähigkeiten wichtig bleibt oder wichtig wird.

00:41:16: Eigentlich eher wichtig bleibt ist noch mal diese Neugier gerade das, was jetzt KI macht.

00:41:21: man braucht eben eine gewisse Neugie, diese Dinge mitzuverfolgen die Dinge auch mal auszuprobieren und da wird ja ganz viel kommen.

00:41:29: und man sollte sich nicht vor lauter Angst verschließen und sagen, dass will ich alles nicht mehr mitmachen sondern eine gewiss Neugiere haben, da am Ball zu bleiben.

00:41:39: Und wenn man persönlich vielleicht nicht am Ball bleiben will, dann zumindest eine Umgebung schaffen in der die Mitarbeitenden in der Firma am Ballbleiben können.

00:41:48: Man muss ja auch nicht immer alles selber machen.

00:41:50: aber eben diese Lernbereitschaft das ist ne ganz wichtige Eigenschaft und die wird zunehmen weil eben der Veränderungsrhythmus immer schneller wird oder die Veränderunggeschwindigkeit immer schneller.

00:42:03: Und wo ich vorher vielleicht mal was gelernt habe und anschließend zehn Jahre anwenden konnte, ist eben die Halbwertszeit von Wissen, die wird immer kürzer und deshalb wird es immer wichtiger den Willen zu haben auf einer Lernkurve zu bleiben.

00:42:16: Ich glaube das ist eine ganz wichtige Fähigkeit, die wir in Leuten suchen müssen.

00:42:25: Judgment, also tatsächlich das Urteilsvermögen so.

00:42:29: Danke dir!

00:42:30: Wir haben die Kategorie Leadership Mistakes We Never Talk About.

00:42:34: Hast du einen Fehler den man nicht machen sollte der dir einfällt über den nicht gesprochen wird im Bereich von Leadership und Führung?

00:42:43: Ich finde es wird über viele Fehler gesprochen über die man machen kann.

00:42:48: ich weiß nicht für mich persönlich kann ich die Frage vielleicht so beantworten dass man denkt Die anderen sind das Problem und nicht man selbst.

00:42:57: Also ich glaube, diese Selbstreflektion in der Leadership und auch der Anspruch daran oder die Überzeugung des Leadership eben ständig weiterentwickelt werden muss – dass ist das Wichtigste oder vielleicht ein Fehler, der eben begangen wird?

00:43:13: Dass man sagt okay, ich kann Leadership!

00:43:14: Ich habe das jetzt alles gelernt.

00:43:16: Ich habe es jetzt zehn Jahre lang bewiesen.

00:43:19: Und eine neue Situation, man eben gegen die Wand läuft und wenn man dann gegen die Wand läuft beschuldigt.

00:43:23: Man gerne die anderen das sie sich nicht führen lassen oder dass Sie nicht das eben die Performance die Fähigkeit mit sich bringen oder dass sie nicht das Potenzial mit sich bringt.

00:43:33: wo man hingegen vielleicht einfach nochmal selber reflektieren sollte und sagen sollte habe ich da wirklich die Weisheit mit Löffeln gefressen?

00:43:39: ist mein Leadership Style eigentlich der Richtigen in der Situation?

00:43:43: weiß nicht ob ihr darauf abgezielt habt aber das ist jetzt was mir am ersten dazu einfallen würde

00:43:47: definitiv Ein spannender Punkt und auch wichtiger Punkt sicherlich, den man als Führungskraft definitiv nicht machen sollte.

00:43:56: Wenn wir dir jetzt quasi zum Ende nochmal sechzig Sekunden Zeit geben – ein One-Minute-Advice für junge Führungskräfte, für junge Talente!

00:44:08: Was würdest du sehen oder uns allen mit auf den Weg geben wollen?

00:44:15: Ein gesundes und ein mutiges Selbstverständnis von sich selbst zu entwickeln.

00:44:21: Selbstverständniss von sich ist eine schöne Redundanz, aber dieses Selbstbild zu entwickelten.

00:44:28: Wer bin ich eigentlich?

00:44:29: Sich nicht in Schubladen stecken zu lassen, sondern für sich Selbstvertrauen aufzubauen und zu sagen Ich bin wer und kann was.

00:44:39: Und ich stelle mich nicht infrage und überlege nicht ob ich da irgendwo reinpasse.

00:44:44: Die Diskussion habe ich natürlich vor allen Dingen oft mit Frauen.

00:44:49: Darf ich das als Frau gar nicht darüber nachdenken?

00:44:53: Das ist ein ganz anderes Selbstverständnis zu entwickeln, dass sich nicht nur auf Geschlechtbezieht oder auf Berufsgruppe bezieht und auf Hierarchie beziehen, sondern sich selbst als ein sehr facettenreiches Individuum zu betrachten sein Leben anzugehen, im privaten wie im beruflichen.

00:45:18: Super!

00:45:19: Vielen Dank.

00:45:19: das war ein sehr sehr schöner und motivierender Abschluss und gibt bestimmt sehr vielen nochmal eine neue Perspektive.

00:45:26: unsichtweise.

00:45:28: von daher vielen vielen dank für deine Zeit.

00:45:31: ja vielen dank.

00:45:32: es war super spannend und wir wünschen dir weiterhin ganz viel Erfolg bei der Transformation bei alles

00:45:38: weiteren und

00:45:40: bis bald hoffentlich mal Vielen Dank euch beiden für eure Zeit und eure Fragen.

00:45:44: Danke schön!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.